Vor einigen Tagen hörten wir eine Legende, die uns auf eine Idee brachte. Die Legende lautet
Die Bürger der Stadt Springe hatten wegen eines Verbots, Holz aus dem Wald zu holen, einen Pakt mit dem Teufel geschlossen.
Beim Hallerbrunnen kam es zum Streit zwischen Bürgermeistern und Teufel. Der Bürgermeister packte dabei den Teufel und schleuderte ihn so heftig auf einen Stein, dass beide Füße tief in den Stein eindrangen. Die beiden Vertiefungen sollen einen Menschenfuß und einen Pferdefuß zeigen. Dabei verlor der Teufel seine Füße wohl.
Da kam uns die Idee, dass der Teufel schon ziemlich arm sein muss:
- Erst in Bad Betheim ein Ohr verloren
- Hier dann beide Füße oder sogar Beine
Da kam uns nun die Idee, wenn wir ihm anbieten, dass er Windows mitnimmt, dass wir uns dann darum kümmern, dass er die Beine zurückerhält. Das Holzschlagverbot ist ja nicht mehr, und so kämen alle gut aus der Sache raus. Vielleicht hätte man auch noch das Ohr mit in die Verhandlungsmasse werfen können.
Also wanderten wir los. Unterwegs entdeckten wir eine schöne Allee

Wir haben uns auch einzelne Bäume hier genauer angeschaut

und sogar eine kleine archäologische Entdeckung gemaht

Hatten jedoch nicht die Zeit für weitere Studien vor Ort. Ungefähr 1,5 Stunden kam dann ein Problem auf.
Die Brücke ist leider nur bis 16 Tonnen belastbar, und wir hatten Wasser, 2 Brote, eine Regenjacke dabei. Natürlich nicht zu vergessen unseren Menschen, der auch nicht grad ein Fischgewicht ist.

Die Brücke hat jedoch gehalten und nach einigen kleineren Umwegen hatten wir unser Zwischenziel erreicht und es gab erstmal eine Stärkung.

Natürlich haben wir erst geprüft, ob unser Proviant den Transport gut überstanden

Die andere Hälfte des Brötchens ging an unseren Menschen. Wir haben uns unsere Hälfte fair geteilt.

Sogar fair geteilt, da sind wir uns einig.

Wir haben den Rastplatz noch aufgeräumt und alle unsere Sachen wieder mitgenommen.

Danach ging es dann weiter zum Teufelsstein.

Leider war der Teufel nicht da, sodass wir ihm das für ihn günstige Angebot nicht machen konnten. Wie immer er hier ohne Füße oder gar ohne Beine wegkam, ist uns immer noch schleierhaft. Auf dem Weg zurück gab es dann noch eine kleine Pause.

und letztlich dann eine große leckere Erholungspause wieder in der Ziegenbuche. Uns war leider unterwegs das Wasser ausgegangen und wir hatten die Mittagsessenzeit überwandert, sodass unser Mensch echt durstig war. Es gab dann Wasser gegen den Durst

Zum Genießen für uns drei dann noch ein Stück leckere Schokoladentorte und einen Capuchino, den wir uns natürlich geteilt haben.