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Die drei ??? – Folge 2: „Der Phantomsee“

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Nachdem wir in der Pinguin-WG mit dem „Super-Papagei“ begonnen haben, geht es nun mit Folge 2 weiter: „Der Phantomsee“. Natürlich hören wir auch diesmal wieder zusammen mit unserem Menschen und dank einer alten Musikkassette aus den 80er-Jahren sogar noch mit den ursprünglichen Toneffekten und der originalen Titelmelodie.

Die Folge beginnt mit einer Versteigerung und einem Streit um eine Truhe, wie man sie im Alltag eines Gebrauchtwarenhändlers durchaus erwarten könnte. Doch als plötzlich ein Dolch aus der Truhe hervorschießt, dabei ein Geheimfach öffnet und knapp einen der drei ??? verfehlt, wird deutlich, dass dieser Fall für die drei Detektive lebensgefährlich werden könnte.

Spuren eines längst verstorbenen Piraten, dessen Schatz angeblich noch immer irgendwo versteckt ist, ein gespenstisch wirkender Phantomsee und oft skrupellose Konkurrenz sorgen dafür, dass die Suche zunehmend gefährlich wird. Justus‘ Gespür für kleine Details trägt dabei weiter zur Spannung bei.

Was uns an der Folge besonders gut gefallen hat, ist die geheimnisvolle Atmosphäre. Die Geschichte um einen alten Piratenschatz, die verschiedenen Hinweise und die Frage, wer eigentlich welche Interessen verfolgt, sorgen dafür, dass es bis zum Schluss spannend bleibt. Dabei gelingt es der Folge, eine klassische Schatzsuche mit einer durchaus unheimlichen Stimmung zu verbinden.

Die Folge stammt aus dem Jahr 1979 und hat trotz ihres Alters nichts von ihrem Charme verloren. Die Geschichte ist spannend erzählt, die Atmosphäre gelungen und die Auflösung fügt die verschiedenen Hinweise zu einem stimmigen Ganzen zusammen. Dazu kommen die vertrauten Stimmen und die ursprüngliche Musik, die dem Hörspiel einen ganz besonderen Charakter verleihen.

Wir können als Pinguin-WG daher auch für die zweite Folge eine klare Hörempfehlung aussprechen. Ein spannender Klassiker, bei dem sich das erneute Hören auch nach vielen Jahren lohnt.

Und natürlich müssen wir auch diesmal einen wichtigen Kritikpunkt ansprechen: Schon wieder keine Pinguine! Dabei spielt diesmal sogar ein See eine wichtige Rolle. Da hätte man doch wenigstens einen von uns einbauen können. Schließlich sind wir ausgezeichnete Schwimmer und hätten bei der Suche nach einem versunkenen Schatz sicherlich wertvolle Unterstützung leisten können. Während Justus noch über geheimnisvolle Hinweise nachdenkt, hätten wir den See längst gründlich untersucht. Gut, vielleicht hätten wir zwischendurch auch ein paar Fische gesucht. Aber ein bisschen Verpflegung muss bei einer anstrengenden Schatzsuche schließlich erlaubt sein. Und überhaupt: Ein Phantomsee ohne Pinguine? Da fehlt doch eindeutig etwas! 🐧

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